Zusatzfunktion oder BDE-Lösung? Wie moderne Projektzeiterfassung im Unternehmen mit verschiedenen Systemen realisiert werden kann!
Mit EDV-gestützter Zeiterfassung können auf einfache Weise wertvolle Zusatzinformationen ermittelt und ausgewertet werden. Unter „Zeiterfassung“ wird vielfach reine Personalzeiterfassung und Anwesenheitszeiterfassung verstanden. Diese Begriffe gehen auf das ursprüngliche Wesen der Stechuhr zurück und beschreiben die Erfassung und Auswertung der An- und Abwesenheiten von Mitarbeitern. Viele Unternehmen wollen aber die vorhandenen Systeme auch zur Auswertung weiterer Informationen nutzen.

Vorhandene Systeme zur Projektzeiterfassung nutzen!

Natürlich ist für Industrie- und Fertigungsunternehmen unter der Bezeichnung BDE (Betriebsdatenerfassung) die Zuordnung der Arbeitszeiten von Mitarbeitern zu Prozessen im Herstellungsablauf ein zentrales Thema. Hier geht es vor allem darum, den tatsächlichen Arbeitszeitaufwand für einzelne Vorgänge im Fertigungsprozess zu erfassen und um Qualitätsdaten (Produktionsmengen, Ausschussmengen, Maschinenzeiten, Rüstzeiten etc.) sinnvoll zu ergänzen.

Projektcontrolling & Rückmeldesysteme

Diese Informationen werden für die Qualitätskontrolle, Nachkalkulation und für die Kontrolle des Fortschritts von Fertigungsprozessen (Rückmeldesysteme) benötigt. BDE-Systeme sind sinnvollerweise mit der „Anwesenheitszeiterfassung“ verknüpft, um unnötige Redundanzen oder Schnittstellen zu vermeiden. Entsprechende Softwareprogramme erfordern eine sehr komplexe und flexibel skalierbare Funktion, die weit über das Erfassen der reine Kommen- und Gehen-Zeiten hinausgeht!

Aber auch Betriebe oder Abteilungen, die nichts mit der Fertigung oder Herstellung von Gütern zu tun haben, können aus einem Zeiterfassungssystem zusätzliche Informationen kaufmännisch nutzen. Egal, ob es sich um Grundlagen für die Verrechnung von Arbeitszeiten oder um Kontroll- oder Kalkulationszwecke handelt.

Projektnummern, Kostenstellen & Aufträge: Kontierung von Anwesenheitszeiten

Moderne Zeiterfassungssysteme sollten immer die Möglichkeit bieten, erhobene Zeitdaten um variable Qualitätsdaten zu ergänzen. Im betriebswirtschaftlichen Sinn bezeichnet man solche Zusatzinformationen als Kontierung von Anwesenheitszeiten. Für das System ist es dabei unerheblich, ob es sich um interne Projekte, Kundenprojekte, Aufträge oder sonstige Tätigkeiten handelt. Bei dieser Form der Zeiterfassung werden grundsätzlich zwei verschiedene Methoden unterschieden:
  • online Erfassung der Uhrzeiten (Anfang, Ende) über Terminal, App oder Bildschirm
  • nachträgliche Erfassung der Zeitdauer (Stunden, Minuten) über entsprechende Masken im Zeiterfassungsprogramm

Projektzeiterfassung: Zusatzfunktion oder BDE-Lösung?

Diese Erweiterung der Funktion eines Zeiterfassungssystems unterscheidet sich von einer BDE-Lösung v.a. dadurch, dass die „Kontierung“ der Zeiten auf eine Ebene beschränkt ist. Also wenn ein Mitarbeiter seine Anwesenheits- bzw. Arbeitszeit mit keiner oder maximal einer Zusatzinformation kontieren kann. Die Grenze zu einem BDE-System ist somit nicht fließend, sondern klar definiert.

Für eine erfolgreiche Projektzeiterfassung muss das Zeiterfassungsprogramm natürlich in der Lage sein, alle Zusatzinformationen in der benötigten Form und Skalierung auszuwerten und auch als Schnittstelle für andere Systeme bereitstellen zu können!

Wer auf der Suche nach effizienter Projektzeiterfassung ist, sollte die technischen Möglichkeiten und Ansprüche seines Betriebes genau kennen. Nur so kann bestimmt werden, ob ein völlig neues Konzept nötig ist, oder ob wichtige Betriebsdaten bereits mit einfachen Mitteln ermittelt werden können.

Bei der Wahl der besten Lösung für Ihr Unternehmen sind Sie bei ZEIT + BDE CONSULT bestens beraten. Lesen Sie mehr zu unserem Beratungsangebot oder fordern Sie gleich ein kostenloses Angebot an!